Vorteile Liegedreiräder

Der wohl größte Vorteil eines Liegedreirads ist das Baukastenprinzip, mit dem jedes Rad den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann, um so ein sportlich bequemer Begleiter für die kommenden Radtouren zu sein. Doch auch in wesentlichen Punkten wie der Schonung von Gelenken und Muskulatur, möglichen Verletzungsrisiken und Transportmöglichkeiten steht ein Liegedreirad dem herkömmlichen Fahrrad in nichts nach.

Beim Liegeradfahren werden Gelenke und Muskulatur deutlich geschont. Die bequeme Liegehaltung sorgt für Entspannung vor allem der Wirbelsäule, der Nacken- und Armmuskulatur und dank des Schalen- oder Netzsitzes entstehen nicht wie beim Fahrradsattel üblich nach längeren oder unebenen Strecken schmerzhafte Druck- und Scheuerstellen auf.

Aufgrund der Liegeposition des Fahrers ist der Luftwiderstand auf einem Liegedreirad bis zu 30% geringer. Dadurch können zum einen höhere Geschwindigkeiten mit weniger Aufwand erreicht werden, zum anderen sind dadurch Fahrten über Berg und Tal wesentlich leichter zu bewältigen.

Natürlich kann man auch mit einem Liegedreirad stürzen oder kollidieren. Zwar ist das Ausbalancieren von Rad und Körper auf einem Liegerad schwieriger, wenn man mal ins Straucheln gerät, doch aufgrund der niedrigeren Fallhöhe ist die Verletzungsgefahr wesentlich geringer als bei einem normalen Fahrrad. Selbst wenn die Reifen blockieren oder wegrutschen, stürzt man nicht wie auf einem Fahrrad üblich meist über den Lenker und trägt schlimmstenfalls schwere Kopf-oder Rückenverletzungen davon, sondern fällt höchstens zur Seite oder landet auf den Füßen.

Beim Gewicht unterscheiden Fahrrad und Liegedreirad sich kaum voneinander. Auch in Puncto Transportmöglichkeit steht das Liegerad herkömmlichen Rädern in nichts nach. So lassen sich viele Modelle kompakt zusammenklappen und wunderbar in Kofferraum, Zug oder Flugzeug verstauen. Ebenso können die meisten Liegedreiräder auf handelsüblichen Fahrradhalterungen am Auto festgemacht und mit in den Urlaub genommen werden.