Lage des Tretlagers im Verhältnis zur Sitzhöhe

Entscheidend für die Kraftübertragung auf die Pedale ist der Winkel zwischen Oberkörper und Beinen. Das Tretlager kann bei Liegerädern, bezogen auf das Becken, unterschiedlich hoch angebracht sein. Der Sitzwinkel fällt dem entsprechend verschieden aus. Liegt das Tretlager oberhalb, so spricht man von Tretlagerüberhöhung. Dadurch wird eine bessere Aerodynamik erreicht, aber das Balancieren erschwert. Man findet sie also vor allem bei den sportlichen Tiefliegern (siehe Typ 2). Allerdings müssen die Muskeln auch an diese Position gewöhnt sein.

Liegt das Tretlager unterhalb des Sitzes, hat man in der Regel schneller mit den Füßen Bodenkontakt. Bei aufrechtem Oberkörper ist die Übersicht besser und das Balancieren einfacher. Solche Sesselräder haben meist bequeme Spannsitze und Obenlenker. Auch dadurch ähnelt das Fahren mehr dem normalen Rad, was den Einstieg ins Liegeradfahren erleichtert. Sesselräder haben eine relativ größere Stirnfläche, eignen sich daher eher für's gemütliche Fahren.

Schemazeichnungen

Schemazeichnung: Sitz über Tretlager
Schemazeichnung: Sitz und Tretlager auf einer Höhe
Schemazeichnung: Tretlagerüberhöhung

Beispiele für Liegeräder mit Sitzüberhöhung

Roadster
© Used

V-220
© Flux

Spirit
© HP Velotechnik

Beispiele für Liegeräder mit moderater Tretlagerüberhöhung

Café
© Bacchetta

Streetmachine
© HP Velotechnik

Demon
© Sinner

Beispiele für Liegeräder mit Tretlagerüberhöhung

NME
© Challenge Recumbents

ZR
© Toxy

Speedmachine
© HP Velotechnik

Zurück zur Übericht